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Regionale Spezialitäten

Mahlzeit! Ein Streifzug durch die Gaumenfreuden im Wangerland an der Nordsee

An der Nordseeküste, am plattdeutschen Strand, sind die Fische im Wasser und selten an Land (sangen Klaus & Klaus 1985). Und wenn doch, dann liegen sie gern auf einem Brötchen, garniert mit Zwiebeln, einem Salatblatt und vielleicht noch einem Scheibchen Gurke oder Tomate. So simpel, so lecker.

Das Wangerland an der Nordsee mag kein Promi-Hotspot sein, doch das Angebot an gutem Essen ist umso größer. Essen gehen kann man in vielen guten Restaurants von Schillig bis Hooksiel wirklich vorzüglich: Ob eine deftige Fleisch-Spezialität oder eine der vielen unwiderstehlich leckeren Süßspeisen, hier findet jeder das passende Gericht. Man sollte sich auf keinen Fall von den Namen abschrecken lassen! Denn Grünkohl mit Pinkel schmeckt leckerer als es sich zunächst anhört.

Vor allem Muscheln und Fisch sind sehr beliebt: Ob Scholle mit Salzkartoffeln und Salat oder Matjes mit Bratkartoffeln – es gibt an der Küste unzählige verschiedene Arten der Zubereitung. Kabeljau, Goldbarsch, Scholle, Bratfisch in Senfsoße oder Brathering, die Auswahl an Fischsorten ist riesig. Eine weitere Spezialität aus der Region sind Krabben, die zum Beispiel auf dem Krabbenbrot, in der Krabbensuppe oder einfach frisch gekocht verspeist werden. Das richtige Krabbenpulen ist dabei eine Kunst, die man erst einmal erlernen muss. Muscheln gibt es nicht nur am Strand, sondern „köstlich“ fast das ganze Jahr über im Wangerland an der Nordsee.

Wer lieber Fleisch mag, sollte mal Labskaus (Pökelfleisch mit Kartoffeln, Spiegelei und Essiggurken), Grünkohl mit Pinkel (eine geräucherte Wurst) oder Bohnen mit Birnen und Speck probieren. Nicht Nase rümpfen - einfach mal herkommen, ausprobieren und staunen wie gut das schmeckt. Außerdem ist ein beliebtes ost-nordfriesisches Highlight in der Küche Updrögt Bohnen, das ostfriesische Nationalgericht aus getrockneten Bohnen mit Speck und Kartoffeln. Ja selbst Birnen und Hüdel (süßer Hefekloß) serviert man hierzulande mit Kochwurst oder Bauchspeck.

Und auch der Nachtisch hat es in sich: So werden die Rosinen der legendären Ostfriesentorte ein bis zwei Tage in Rum eingelegt bevor sie den Weg in die Torte finden. Danach gibt es einen Grog, einen Eiergrog oder ganz klassisch die gute Tasse Tee mit Kluntjes und Sahne zum Aufwärmen in geselliger Runde. Im Sommer trinkt man das gute friesische Bier aus Jever. Das Wangerland schmeckt: Deftig, frisch und köstlich.