Das Ferienland Wangerland, mit dem Nordseeheilbad
Horumersiel-Schillig und den Küstenbadeorten
Hooksiel und Minsen-Förrien sowie dem Erholungsort
Hohenkirchen, gehört zu den führenden Urlaubs-
Regionen an der Nordsee

 

In Schillig herrscht Hochbetrieb

Klaus Reiners und seine Männer machen den Campingplatz schick für die Saison

 

 

 

Als Platzwart auf dem Campingplatz in Schillig braucht Klaus Reiners vor allem eines: handwerkliches Geschick. Jedes Jahr stehen zu Saisonbeginn Sanierungsarbeiten an. In diesem Jahr sind der erste Mann am Platz und seine Truppe spät dran. Der lange Winter hat vieles blockiert.
Die Kassenhäuser sind bisher nur teilweise neu gestrichen. Bis Mitte Mai sollen sie alle in schwedenrot leuchten.  Die Blockhütte beim Minigolfplatz ist bereits neu mit Holz verkleidet. Die Stelzen des Sommerhauses der Kirche müssen noch behandelt werden. Die Camper auf dem Wohnmobilstellplatz am Hafen in Horumersiel freuen sich über eine neue Zufahrt und eine Solarheizung. Für Haus 1 auf dem Campingplatz in Schillig ist ebenfalls eine neue Heizung geplant.
Der Campingplatz besteht seit 1954. In den 1970er Jahren erforderte der Ausbau der Industrieanlagen in Wilhelmshaven eine Vertiefung des Jadefahrwassers. Dafür wurde der Außengroden zwischen Horumersiel und Schillig aufgespült. Es entstand ein vier Kilometer langer Strand, der flach zum Meer hin abfällt. In der Folge konnte der Campingplatz in Schillig zum größten Zeltplatz an der Nordseeküste avancieren. Von 1500 Stellplätzen sind 900 an Dauercamper vermietet.
Die Gasse 6.1 haben Klaus Reiners und seine Truppe jetzt angehoben. Während der Saison gehen neun Handwerker dem Platzwart zur Hand. Ihre Arbeit beginnt im März mit dem Aufbau der Stromversorgung und der Toilettencontainer. Am 17. Oktober schließt der Campingplatz. Dann wird alles wieder abgebaut und vor den Sturmfluten des Winters in Sicherheit gebracht.